Was eine Landingpage ist — und wann sie reicht
Eine Landingpage ist eine einzelne Webseite mit genau einem Ziel: Der Besucher soll eine Sache tun — anrufen, anfragen, buchen. Keine Menünavigation mit zehn Unterseiten, kein Blog, keine Ablenkung. Genau deshalb funktioniert sie so gut für Selbstständige mit einer klaren Kernleistung, für Werbekampagnen und für alle, die ein neues Angebot testen wollen, bevor sie groß investieren. Wer dagegen mehrere Leistungen für mehrere Zielgruppen anbietet oder dauerhaft über Google wachsen will, braucht mehr als eine Seite — für alle anderen ist die Landingpage oft die klügste erste Website.
Die 7 Bausteine einer Landingpage, die verkauft
Egal ob Baukasten, KI oder Profi: Diese sieben Elemente entscheiden, ob Ihre Seite Anfragen bringt oder nur existiert. Bauen Sie sie in dieser Reihenfolge.
- 1. Überschrift mit Nutzenversprechen. In einem Satz: was Sie tun, für wen, mit welchem Ergebnis. „Herzlich willkommen“ ist keine Überschrift. „Gartenpflege in Herford — zum Festpreis, ohne Vertragsbindung“ ist eine.
- 2. Vertrauenselemente. Ihr Name, Ihr Gesicht, echte Fotos Ihrer Arbeit, ehrliche Kundenstimmen — falls vorhanden. Erfinden Sie keine Bewertungen; das ist rechtswidrig und fliegt auf. Ohne Referenzen tut es auch: seit wann Sie das machen, für wen, mit welcher Ausbildung.
- 3. Leistungsblock. Was genau bekommt der Kunde, wie läuft es ab, was ist enthalten? Drei bis sechs konkrete Punkte schlagen jeden Werbetext. Schreiben Sie, wie Sie am Telefon erklären würden.
- 4. Preis oder ehrliche Preisspanne. Der meistgeklickte fehlende Baustein. Wer Preise nennt, filtert Schnäppchenjäger aus und gewinnt Vertrauen. Geht kein Festpreis, nennen Sie eine Spanne oder ein Beispielprojekt mit Zahl.
- 5. Handlungsaufforderung. Eine klare Aktion — anrufen, Formular, Termin buchen — sichtbar oben und noch einmal unten. Nicht drei Optionen nebeneinander: Wer die Wahl hat, wählt oft gar nichts.
- 6. Ladezeit. Lädt die Seite auf dem Handy länger als zwei, drei Sekunden, ist der Besucher weg, bevor er Ihre Überschrift liest. Größter Hebel: Bilder vor dem Hochladen verkleinern, Schnickschnack-Animationen weglassen.
- 7. Impressum und Datenschutz. Keine Kür, sondern Pflicht — auch bei einer einzigen Seite, auch im Gratis-Tarif. Impressum, Datenschutzerklärung und bei Cookies eine Einwilligung. Fehlt das, riskieren Sie Abmahnungen.
Drei Wege zur Landingpage — der ehrliche Vergleich
Weg 1: Baukasten selbst bedienen
Wix, Jimdo, IONOS und Co. kosten 5 bis 20 € pro Monat und funktionieren ohne eine Zeile Code. Die Vorteile: volle Kontrolle, geringe laufende Kosten, Sie lernen Ihr eigenes System kennen. Die ehrlichen Nachteile: Die Technik ist der leichte Teil — die Arbeit steckt in Texten, Struktur und Bildern, realistisch 20 bis 40 Stunden. Und die Ergebnisse sehen oft nach Vorlage aus, weil sie eine sind. Wer die Zeit hat und gern bastelt, fährt hier gut. Was Baukasten, Freelancer und Agentur über die Jahre wirklich kosten, rechnet unser Ratgeber Was kostet eine Website? vor.
Weg 2: KI-Tools bauen lassen
KI-Generatoren erzeugen in Minuten eine komplette Seite aus ein paar Angaben. Das ist beeindruckend schnell — und hat zwei Haken: den Stangen-Look, weil die KI aus denselben Mustern schöpft wie bei allen anderen, und die Rechtslücken, weil sich kein KI-Tool zuverlässig um deutsches Impressum, Datenschutz und Cookie-Einwilligung kümmert. Als Rohentwurf zum Weiterbearbeiten brauchbar, als fertige Firmenseite riskant. Ausführlich beleuchten wir das unterWebsite mit KI erstellen lassen.
Weg 3: Machen lassen
Der teuerste Weg in Euro, der billigste in Lebenszeit: Ein Profi baut, textet und kümmert sich um die Pflichtangaben, Sie geben Feedback. Sinnvoll, wenn Ihre Arbeitsstunde mehr wert ist als der Aufpreis — oder wenn die Seite Kunden bringen soll und nicht nur existieren. Dass professionell nicht vierstellig heißen muss, zeigt der Überblick Günstige Website erstellen lassen.
Typische Anfängerfehler — und wie Sie sie vermeiden
- Über sich statt über den Kunden schreiben. „Wir sind ein junges, dynamisches Team“ interessiert niemanden. Was der Kunde bekommt, interessiert.
- Keine Preise nennen. Aus Angst, Kunden abzuschrecken — dabei schreckt das Schweigen mehr ab als jede Zahl.
- Riesige Fotos hochladen. Das 8-Megabyte-Bild direkt von der Kamera macht die schönste Seite unbenutzbar langsam.
- Impressum und Datenschutz vergessen. Der teuerste Fehler der Liste — Abmahnungen kosten mehr als jede Profi-Landingpage.
- Fünf Handlungsaufforderungen gleichzeitig. Anrufen, mailen, WhatsApp, Newsletter, Social Media — wer alles anbietet, bekommt nichts. Eine Aktion, klar im Fokus.
- Nie wieder anfassen. Veraltete Preise und tote Telefonnummern zerstören Vertrauen schneller, als die Seite es aufgebaut hat. Einmal im Quartal prüfen genügt.
Und wenn Ihnen schlicht die Zeit fehlt?
Dann sagen wir es, wie es ist: Alles oben Beschriebene machen wir beruflich. Bei uns bekommen Sie die fertige Landingpage für 499 € Festpreis — Texte, Impressum, Datenschutz und Ladezeit inklusive, Entwurf nach 48 Stunden, live in 5 Werktagen, Geld-zurück-Zusage bis zum Entwurf. Alle Details stehen unterLandingpage erstellen lassen. Und falls Sie doch lieber selbst bauen: Diese Anleitung bleibt kostenlos hier stehen. Versprochen.